Das erste Mal wird die Bienenkiste geöffnet

Heute habe ich dann zum ersten Mal meine Bienenkiste geöffnet. Ich war ganz schön nervös. Unsere große Tochter war auch mit dabei. Sie wollte endlich mal Ihre Imkerjacke anziehen.

Also alles vorbereitet. Werkzeug bereit gelegt. Bienenbesen, Edelstahldraht, Stockmeißel, Smoker, Jacken und Handschuhe.

Smoker anfeuern ist eigenlich recht einfach. Viele haben damit offenbar Schwierigkeiten. Ich nehme einfach einen Streifen Eierkarton, der vom Boden des Smokers bis nach oben zur Kante des Einsatzes reicht. Dann fülle ich das ganze mit Kleintierstreu aus Holzspänen auf. Läuft.

Also Anweisungen an die Kurze erteilt, wie sie sich zu verhalten hat: nicht zu nahe kommen, nicht zu schnell bewegen und auf Papa hören. Allerdings war Papa wohl nervöser als Tochter.  Dann wurde die Kiste aufgestellt. Das Teil ist schon schwer. Bei der Gelegenheit musste ich feststellen, wie wichtig ausreichender Arbeitsplatz vor der Kiste ist. Bei mir habe ich einfach alles zuwachsen lassen, das ist suboptimal. Dann hatte ich die Waage vergessen. Naja, ist nicht so entscheidend. Für den Winter muss ich aber dran denken.

Einmal aufgestellt habe ich die Schnappverschlüsse der Bienenkiste geöffnet. Ist auch nicht so einfach

Bienenkiste geöffnet

Am 23.06. wurde die Bienenkiste das erste Mal geöffnet.

mit den dicken Handschuhen. Da muss ich mir für die nächste Kiste etwas anderes überlegen. Dann habe ich einen Edelstahldraht einmal zwischen Boden und Oberteil durchgezogen. Falls die Bienen irgendetwas am Boden angebaut haben. Boden ab. Und schon konnte ich den ersten Blick riskieren. Was gabe es zu sehen? Zunächst einmal flogen natürlich hunderte Bienen um mich herum. Das war ich ja nun schon gewöhnt vom Einlaufen lassen, Schwärmen und wieder einschlagen (siehe Die Bienen ziehen in die Bienenkiste ein). Aber die Anzahl der Bienen scheint sich wirklich deutlich erhöht zu haben. Von den Waben war – vor allem im unteren/vorderen Bereich des Brutnestes – wenig zu erkennen vor lauter Bienen. Also habe ich ein wenig Rauch gegeben. Erstaunlich, wie schnell die Bienen sich in die Waben zurückziehen und die Köpfe in die Waben stecken. Nun konnte ich zumindest ein wenig mehr erkennen. Als Anfänger war mir aber nun nicht ganz klar, ob da nun alles in Ordnung ist. Also habe ich die Fotos in die Facebook-Gruppe gestellt und grünes Licht bekommen: Alles in Ordnung. Somit habe ich nun auch gelernt, wie unterschiedlich die verdeckelten Zellen aussehen. Zunächst habe ich keine Arbeiterinnenzellen gesehen. Aber duch einen User bei Facebook bin ich dann doch auf sie aufmerksam geworden.  Honigzellen habe ich keine gesehen, aber man konnte aufgrund der vielen Bienen nicht sonderlich tief in die Waben schauen.  Inzwischen habe ich den Tipp bekommen, die Waben in der Mitte leicht auseinander zu drücken und dazwischen zu pusten, dann würden sich die Bienen verdrücken. Das werde ich das nächste Mal probieren. Hier also meine Impressionen von dem Bienenkistenschwarm:

 

 

Waben vor der Gabe von Rauch

Waben vor der Gabe von Rauch

Waben nach der Gabe von Rauch

Waben nach der Gabe von Rauch

Detailansicht der Waben

Mittig erkennt man sehr gut die Drohnenzellen (gewölbt) und die Spielnäpfchen. Auf der Wabe links davion erkennt man einige Arbeiterinnenwaben.

Neue Waben von der Seite

Neue Waben von der Seite fotografiert. Die Bienen stecken die Köpfe in die Waben wegen des Rauches aus dem Smoker

Detail der ersten Waben am Flugloch

Detail der ersten Waben am Flugloch

Ein Rest Wabe aus der Schwarmkiste

Ein Rest Wabe aus der Schwarmkiste

Den Rest Wabe, den man im letzten Bild sieht, hatten die Bienen am Boden der Bienenkiste angebaut. Diese Waben hatten die Bienen bereits in der Schwarmkiste gebaut und er war beim Einschlagen mit in die Kiste gefallen. Benutzt hatten Sie in allerdings nicht. die Zellen sind leer. Ich werde ihn meiner Tochter zum Zeigen mit in die Schule geben. Dann können die Kinder mal etwas über Bienen lernen.

Das Schließen der Kiste gestaltet sich wieder als etwas schwierig. Der Boden ist zum einen schwer und zum anderen nicht so leicht einzusetzen. Auch hier muss ich bei der nächsten Kiste optimieren. Aber Ende war alles gut. Meine kleine Assistentin hat gute Arbeit geleistet und keiner ist gestochen worden.

 
 

 

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