Neuigkeiten vom Weidenzaun im vierten Jahr

Ich möchte ein kurzes Update geben, wie mein lebender Weidenzaun, den ich ja 2017 selbst gesetzt hatte, in dieses, sein viertes Jahr, gestartet ist.

In diesem Jahr waren bei uns die Weiden relativ spät dran. Wir hatten zwar einen milden Winter, aber im März waren sie leider noch sehr verhalten.

Die ersten Knospen öffnen sich am Weidenzaun.
Dieses Bild wurde am 8. März 2020 aufgenommen. Die ersten Knospen öffnen sich. Blätter hat der selbst gepflanzte Weidenzaun aber noch nicht.

Über Ostern haben die Kinder den Weidenzaun schön dekoriert. Inzwischen bseitzen wir ungefähr 200 Plastikostereier, die wir jedes Jahr wiederverwenden. Falls ihr das auch macht, ein kleiner Tipp: Lasst die Eier nach Ostern nicht zu lange hängen, auch wenn die Kinder das schön finden. Je mehr Blätter der lebende Weidenzaun bekommt, umso schwieriger bekommt ihr die Eier hinterher wieder ab. Außerdem ist es zunehmend schwieriger, die Eier in der Hecke noch zu finden. Jedes Jahr gibt es ein paar Eier, die wir nicht wiederfinden und für dies es dann zu spät zum Abhängen ist. Die kommen dann im Herbst wieder im Weidenzaun zum Vorschein.

Der lebende Weidenzaun mit Ostereiern.
Der lebende Weidenzaun wird Anfang März 2020 für Ostern geschmückt.

Jezt haben wir Ende April und der Weidenzaun entfaltet sich prächtig. Die ersten Blätter sind schon groß und bei schräger Ansicht ist er schon blickdicht. Wenn man direkt darauf schaut, kann man vor allem im unteren Bereich noch durchschauen. Dass sollte bei diesem Sonnenwetter jedoch in den nächsten Tage zuwachsen.

Der lebende selbst gemachte Weidenzaun iEnde April 2020. Die erstn Blätter sind da!
Ende April 2020 sind schon die ersten Blätter da.

Ein Formschnitt sit im Moment noch nicht notwendig. Der lebende Weidenzaun steckt sämtliche Energie im Moment in Blätter. Ich vermute jedoch, dass ich Ende Mai den ersten Formschnitt am Weidenzaun vornehmen muss. Aber wir werden sehen und ich werde hier darüber berichten.

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8 Kommentare

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    • Torsten on 30. September 2020 at 12:02
    • Antworten

    Hallo,

    danke für den Beitrag. Haben Sie schlechte Erfahrungen gemacht mit den Weide-Wurzeln bei benachbarten Pflanzen?

    1. Hallo,
      auf der einen Seite meines Weidenzaunes ist die gepflasterte Einfahrt, auf der anderen Seite die Spielwiese. Bislang keine Probleme mit den Weidenwurzeln.

    • Andrea on 14. November 2020 at 22:15
    • Antworten

    Hallo,
    herzlichen Dank für die schönen Fotos und diesen tollen Beitrag! Können sie mir sagen, ob es bei einem Weiden-Zaun auch möglich ist, diesen zwei Meter hoch werden zu lassen?

    Vielen Dank und viele Grüße aus Goslar,
    Andrea

    1. Hallo Andrea,
      danke für das Lob. Natürlich ist es möglich, dass der Weidenzaun zwei Meter hoch wird. Meiner ist auch etwa zwei Meter hoch. Als ich ein Jahr etwas nachlässig war mit dem Schneiden wurde er sogar drei Meter hoch. Im Prinzip wächst der Zaun ja so lange bis du ihn schneidest…
      Er ist im oberen Bereich dann zwar nicht mehr so schön verflochten, aber wenn du ausreichend lange Ruten findest, ist auch das kein Problem.
      Viele Grüße aus Bielefeld!
      Nils

    • Carina Husfeld on 22. November 2020 at 11:26
    • Antworten

    Hallo Nils,
    ich hatte auch einmal die Idee eines Weidenzauns und hatte aber Stecklinge von ca 20 cm im Abstand von ca. 25-30 cm gesetzt. Das Ganze nach 3 Jahren war bombastisch gewachsen. Die Weiden hatten schon einen Stamm- Durchmesser von bis zu 5 cm und wuchsen bis 1 m im Jahr. Meine Nachbarin hatte Angst bekommen, dass die Weiden evt. zu groß würden – ich leider auch; und habe sie dann wieder ausgebuddelt. Jetzt trage ich mich wieder mit dem Gedanken – allerdings nicht in Hausnähe und auch erst nachdem ich Deinen Beitrag gelesen hatte. Du hast es anders gemacht – die Ruten waren länger und Du hast ja eher „gewebt“. Du hast wenig Spielraum für den Zaun (Platz) und mußt ihn regelmäßig schneiden. Die Weiden werden ja leider auch noch an Umfang zunehmen. Meine Fragen dazu: Blüht der Zaun überhaupt noch? Wann schneidest Du ihn? Und wie siehst Du die Entwicklung an dem doch etwas problematischen Standort (an der Auffahrt und zur Gartennutzfläche hin)? Herzliche Grüße Carina aus Schleswig-Holstein

    1. Hallo Carina,
      ja, die Weiden wachsen schnell. Wenn ich sie wachsen lassen würde, würden sie sicher mehr als 1 Meter im Jahr wachsen. Ich gehe rechtzeitig mit der elektrischen Heckenschere gegen das ungehemmte Wachstum vor. So in etwa 4 Mal im Jahr. Ich halte sie auf knapp 2 Metern Höhe. So kann ich noch ohne Leiter schneiden. Ist auch schnell gemacht. Man braucht nicht so präzise zu schneiden wie bei einer Buchshecke zum Beispiel. Zum Umfang kann ich noch nicht so viel sagen. Das hält sich in Grenzen. Ich habe hinter dem Haus noch ein paar einzelne stehen, die sind deutlich dicker. Wahrscheinlich werden die in der Hecke durch das regelmäßige Schneiden im Wachstum gehemmt.
      Zum Thema Blühen: Ich habe zwei Sorten verarbeitet. Eine davon blüht im Frühjahr. Zur Freude meiner Bienen, die daran Ihren ersten Hunger stillen.
      Jetzt nach ein paar Jahren kann ich noch nicht feststellen das sich Wurzeln in der gepflasterten Einfahrt oder dem Rasenbereich zeigen. Alles super bislang!
      Viele Grüße aus Bielefeld!

  1. Hallo
    Welche Weide haben sie für den Weidenzaun genommen? Sie schrieben oben das es zwei Sorten seien? Welche?
    Plane auch als Sichtschutz und Bienengehölz zu pflanzen.
    Freu mich über die Antwort.
    Liebe Grüße aus dem Rheinland

    1. Hi, da ich kein Gärtner bin, kann ich das nicht so genau beantworten. Ich habe einfach Reste genommen, die beim Baumschnitt quer durch die Stadt angefallen sind. Ich habe es mit Trauerweide probiert, das hat nicht gut funktioniert. Bislang sind alle großwüchsigen Sorten mit eher spitzen Blättern gut gelungen. Mit Zierweiden habe ich keine Erfahrungen. Fürchte aber, die sind nicht stabil genug.

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